im kontext von raum, bau und stadt

>Topografie des Terrors

offener, internationaler Realisierungswettbewerb, Auslober: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen: multidisziplinäres Wettbewerbsteam mit DE Architekten, Jan Dilling, Berlin, Berlin, Jan Dilling, Claudia Euler; Landschaftsarchitekten, Gruppe F, Gabriele Pütz; Wettbewerbsbeitrag

Fritz Balthaus: Topografie des Terrors

>Topographie des Terrors

 

Idee

 

Das Gelände "topographie des terrors" wird als freizulegendes Grabungsfeld aufgefasst, über dem eine schützendes Ebene eingezogen wird, deren Charakter die Besonderheit des Ortes hervorhebt,

ohne ein repräsentatives Gebäude vorzuschlagen. Zwischen Ausgrabungsebene und Plattform finden alle Ausstellungs- und Verwaltungsräume Platz. Die drei Schichten: Grabungsfeld, schwebende Ausstellungsräume, Wegeverbindungen und die Plattform werden vertikal von dem raumgreifenden Schriftzug "topographie des terrors" durchdrungen und verbunden.

Der Schriftzug selbst verkörpert den starken Informationscharakter des Vermittlungsortes durch Text.

 

Erschließung der Räume

 

Die Besucher betreten die schwebende Ebene von der zum Gropiusbau gelegenen Ecke, über eine in die Platte eingeschnittene Rampe. Das Dokumentations- und Besucherzentrum mit Ausstellungsräumen und Verwaltung befindet sich unterhalb der schützenden Platte und erschließt sich dem Besucher über eine breite Rampe, die ihn

hinunter ins Foyer leitet. Bereits auf seinem Weg nach unten kann er erste Einblicke in das Grabungsfeld mit seinen Gebäuderesten erhalten. Vom Foyer mit Information und Kasse, erschließen

sich die Räume von Dauer- und Wechselausstellung, Veranstaltungssaal, Seminarbereich, Café, Garderobe sowie öffentliche WC`s.

 

Grün

 

Das Vorhandene Grün wird weitestgehend erhalten und von sich neubildendem Grün in den witterungsoffenen Lichthöfen und Buchstaben bereichert. Vom Rubinienwäldchen aus senkt sich die Landschaft bis zur Ausgrabungsebene herab. An dieser Stelle verbinden sich die zwei die unterschiedlichen Verhältnisse Plattform und Wäldchen zu einem neuen Ganzen.

 

DE Architekten / Studio Balthaus